Sanierung des Lademastes der DOROTEA im Februar / März 2026

Nach 16 Jahren war es an der Zeit, den Mast mit Ladebaum zu sanieren.

Eine Binger Firma war der günstigste Anbieter (1750, – €) und rüstete am 18. Februar den Mast fachgerecht und sicher ein. Am 23. Februar hievte eine Arbeitsgruppe mit H. Fluhrer den Ladebaum auf das Oberdeckgeländer ab. Dies geschah so:

Am Nackenseil in ca. 1 m Abstand vom Befestigungspunkt am Mast wurde eine Leine (12 mm Schot)  mit Stopperstek befestigt und über einen Block am Mast, über der Befestigung des Nackenseiles, nach unten auf Deck geführt. Dort wurde eine Talje (RYC Flaschenzug) mit der Leine verbunden (Achtknoten od. dopp. Palstek). Auf Zug gebracht, konnte man den Schäkel des Nackenseils am Mast lösen. Reck im Tauwerk beachten! Durch lang-sames Fieren der Talje senkte sich der Ladebaum bis zum Geländer des Oberdecks ab.

Die Talje muss so weit geöffnet werden können, dass der Baum bis auf das Oberdeck gefiert werden kann!, ca. 7– 8 m !

Aufhieven des Ladebaumes

Nachdem Mast und Ladebaum entrostet, geschliffen, Roststellen grundiert (mit Rostumwandler) und 2 – 3x gestrichen waren, konnte der Ladebaum wieder aufgehievt werden. Dies geschah mit gleicher Technik wie das Auffieren:

Eine dicke Schot (12-14 mm) wurde wieder mit Stopperstek  am neuen Nackenseil , ca 1 m von der Kausch befestigt und über die Umlenkrolle am Mast oberhalb des Befestigungspunktes des Nackenseils nach unten geführt.

Die am Mastfuß befestigte Talje (Flaschenzug), voll ausgezogen (ca. 7 m ),  wurde eingehängt in einen doppelten Achtknoten der Schot an dem Endpunkt der Talje.

4 Mann konnten nun an Deck die Talje durchholen und der Baum bewegte sich aufwärts. Leider fehlten am Ende noch ca. 40 cm zum Holen, wahrscheinlich weil im Seil der Talje zu viel Reck war. Diesen Abstand überbrückte man mit einem vorhandenem Kettenzug des Clubs, so dass oben am Mast das Nackenseil mit einem Schäkel letztendlich fixiert werden konnte.

Alternative für Zukunft (Idee von Volker W,) :

Die am Nackenseil befestigte Schot zum Ab- und Auffieren des Ladebaumes bis zum Mastfuß führen und dort über eine 2. Umlenkrolle auf der Trommel der Lademastwinsch mit mehreren Rundtörns sichern. Über das Handrad kann nun der Ladebaum auf- und abgefiert werden. Zuvor muss natürlich das gesamte Stahlseil abgewickelt werden!  Sollte man probieren! Oder das Seil der Talje mit einer Schot austauschen, da diese kaum Reck aufweist!

Maße:           Masthöhe ü. Deck           =  13,30 m                                                                               Mast + Stenge ü. Deck    =  18,70 m

Befestigungspunkte am Mast über Nackenseil:          1. Pkt. :  10,45 m

                                                                               2. Pkt. :  11,20 m

                                                                               3. Pkt. :  11,85 m

Alle Flaggenleinen am Mast (Clubstander, Verbandsflaggen) wurden erneuert!

H.F.